21 Juli

Hommage an den Trabbi

gepostet von Ostprodukte | Allgemein

Das unkaputtbare Auto der DDR war ohne Frage der gute alte Trabbi. Knatternd und dröhnend tuckerte er durch die Straßen, wurde liebevoll auch als „Pappe“ bezeichnet und war das Volksauto der DDR. Heute trifft man ihn auf den Straßen nur noch selten an, auch wenn es sehr viele Sammler und Fanclubs gibt, die sich dem Trabbi widmen und auch ein oder mehrere der DDR-Vehikel ihr Eigen nennen.

Ich selbst hatte leider nie einen Trabbi. Das lag zum einen daran, dass die Wartezeit auf ein Auto in der DDR einige Jahre betrug. Uns hat man immer erzählt, dass man bereits zur Geburt hätte ein Auto anmelden müssen, damit es dann pünktlich zum 18. Geburtstag verfügbar und vorhanden ist. Natürlich war das nicht möglich, denn man konnte sich erst mit 18 für ein Auto anmelden. Ein weiteres Problem war, dass es die DDR nicht mehr so lange gab, dass meine Anmeldung hätte Früchte tragen können. Also habe ich mich später für ein anderes Auto entschieden und gebe mich mit einem Trabbi-Minimodell und meinem Trabbi-T-Shirt zufrieden. Das T-Shirt hat mir schon einige Schmunzler eingebracht, immerhin ist es grün und hat einen schwarzen Trabbi-Aufdruck vorn auf der Brust. Ein absoluter Hingucker und für einen Trabbifan ein absolutes Muss, denn so hat er seinen Trabbi immer dabei.

Eine Antwort zu “Hommage an den Trabbi”

  1. Paula sagt:

    Oja. Quasi die sozialistische Parallele zum „Volkswagen“.
    Tarbbis sind echt ganz schön rübust. Haben kurz nach Mauerfall sogar Hamsterkäufe im Coburger Aldi überlebt, sicher kurz vorm Achsbruch, aber sie habens überlebt… aas auch für die 5 drinsitzenden Studenten aus Ilmenau nebst kistenweise Lebensmitteln auf dem Schoß gilt…
    (Paulas Erinnerung an 89/90)
    LG, Paula

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