07 Oktober

halloren-irish-cremeMit dem Slogan „Ich brauch’s süß“ bewirbt Halloren seine Schokoladenkugeln. Das schien in der ehemaligen DDR auf jeden Fall zuzutreffen! Die Hallorenkugeln waren eine der beliebtesten Süßigkeiten in der DDR. Noch heute werden circa 180 Millionen Stück pro Jahr verkauft.

Deutschlands älteste Schokoladenfabrik

Die Tradition des Unternehmens geht jedoch noch viel weiter zurück: Bereits 1804 eröffnete der „Pfefferküchler“ Friedrich August Miethe in Halle an der Saale seine Konditorei. Diese wurde 1851 vom Konditor Friedrich David aufgekauft. Damit beginnt die Professionalisierung des Gewerbes. Mit Hilfe einer Dampfmaschine fängt er an, Schokoladenprodukte maschinell herzustellen, darunter zum Beispiel Pralinen und Honigkuchen. Damit hat die Familie David so viel Erfolg, dass die „David Söhne AG“ 1905 an die Börse gehen kann.

In der Zeit des 2. Weltkriegs erlebt die Firma einige Rückschläge: Unter dem Druck des Regimes müssen sie sich in „Mignon Schokoladenwerke AG“ umbenennen; während des Krieges muss schließlich auf Grund von Rohstoffknappheit die Produktion eingestellt werden und schließlich wird auch noch das Fabrikgebäude bei Bombenangriffen zerstört. 1950 wird die Familie David enteignet und der Betrieb in die VVB (Vereinigung Volkeigener Betriebe) aufgenommen. Doch danach geht es wieder bergauf. Bald können wieder Schokoladenprodukte hergestellt werden. 1952 wird das Unternehmen endgültig in VEB Schokoladenfabrik Halloren umbenannt; der Name, unter dem wir es heute kennen.

Die Hallorenkugel – nur eines von vielen Produkten

1952 ist auch das Jahr, in dem die bekannte Hallorenkugel erfunden wird. Sie entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem regelrechten Kassenschlager. Mittlerweile gibt es die Schokoladenkugel in zahlreichen Varianten: Neben Klassikern wie Straciatella findet man fruchtige Geschmacksrichtungen oder weihnachtliche Rezepte wie Apfel-Zimt.

halloren-kugeln herzenDoch tatsächlich stellt die Hallorenkugel nur gut ein Viertel der Produktion dar. Es werden unter anderem Pralinés, Schokoladentafeln und sogar eine Haselnusscreme hergestellt.
Die meisten Filialen sind in der Gründerstadt Halle vertreten. Dort finden Schokoladenliebhaber auch das Halloren-Museum mit einer Ausstellung rund um Kakao, Schokoladenproduktion und natürlich die Erfolgsgeschichte der Schokoladenfabrik Halloren.

Für schöne Erinnerungen und zuckersüße Momente dürfen die zahlreichen Halloren-Produkte in unserem Shop natürlich nicht fehlen!

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