23 Dezember
Echte Pulsnitzer Lebkuchen

Echte Pulsnitzer Lebkuchen

Genau wie Schokolade, Mandarinen und Nüsse gehören auch Pfefferkuchen einfach zu Weihnachten dazu. Vielen sind die Spezialitäten auch als Lebkuchen bekannt.

Bäcker, die auf Pfefferkuchen spezialisiert sind, nennen sich Pfefferküchler – ein Beruf mit langer Tradition und einigen Hochburgen, die für die hohe Qualität ihrer Pfefferkuchen bekannt sind. Dazu gehören die Nürnberger Lebkuchen, Aachener Printen, aber auch die Pulsnitzer Pfefferkuchen. Die Stadt Pulsnitz im Landkreis Bautzen besitzt acht private Pfefferküchlereien, viele von ihnen mit einer langen Geschichte.

Eine davon ist der Familienbetrieb Georg Gräfe.

Seit 100 Jahren wird nach Familienrezept gebacken

Georg Gräfe gründete die Pfefferküchlerei 1909, die fortan durch Familienmitglieder geleitet wurde. Heute ist Georg Gräfes Enkel Jürgen Nitsche Inhaber, aber sein Sohn und seine Tochter bereiten sich bereits darauf vor, den Familienbetrieb eines Tages fortzuführen.

Die Spezialitäten werden nach den überlieferten Familienrezepten hergestellt. Von Pfefferkuchen gibt es mehr Variationen als man glaubt:

Georg Gräfes Pfefferküchlerei bietet tatsächlich ca. 30 verschiedene Sorten an. Dazu gehören zum Beispiel Honigkuchen, Alpenbrot, Elisenlebkuchen, und natürlich auch die Pulsnitzer Spezialität: Pulsnitzer Spitzen.

Dies sind Pfefferkuchen mit Füllung, zum Beispiel Konfitüre, die anschließend mit Schokolade überzogen wurden. Der Teig der Pulnitzer Pfefferkuchen ist darüber hinaus etwas ganz besonderes: Er wird ohne Fett hergestellt und reift über mehrere Wochen. Erst dann werden Gewürze hinzugefügt.

Was hat Pfeffer mit Pfefferkuchen zu tun?

Vom Namen der Spezialitäten sollte man sich nicht täuschen lassen – Pfeffer war einfach ein übergreifender Begriff aus dem Mittelalter, mit dem exotische Gewürze bezeichnet wurden.

Statt Pfeffer ist es eine kräftige Gewürzmischung verschiedener weihnachtlicher Aromen, die essentiell für einen guten Pfefferkuchen ist. Man verwendet zum Beispiel Nelken, Anis, Kardamom, Piment, Zimt, Muskat und Ingwer. Jede Pfefferküchlerei behütet aber ihr eigenes, traditionelles Rezept.

Wichtig ist auch die Gewichtung der restlichen Zutaten: Ein Lebkuchen sollte wenig Milch und Fett beeihnhalten und dafür umso mehr aus verschiedenen Nüssen und Süßungsmitteln wie Honig bestehen.

Die Lebkuchenart, die auf Oblaten gebacken wird, wird darüber hinaus aus so wenig Mehl wie möglich gebacken. Stattdessen besteht der Teig zu großen Teilen aus Mandeln, Hasel- und Walnüsse, was die Pfefferkuchen zu etwas ganz Besonderem macht.

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Eine Antwort zu “Pfiffige Pfefferkuchen – Das Traditionsgebäck aus Pulsnitz”

  1. connusch sagt:

    Ich war dieses Jahr zur Eröffnung der Pfefferkuchensaison auf dem Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt dabei. Wie immer sehr lecker und auf jeden Fall eine Reise wert. Nur ein bisschen Geduld beim Schlangestehen braucht man 😉

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